Konzept, Kosten
Das derzeitige Konzept zur Umsetzung unserer Ideen sieht so aus, dass die Jugendlichen ihren Tagesablauf weit gehend frei gestalten. Zumeist wird der Vormittag dazu genutzt, diverse Bildungsagebote zu nutzen. Die Nachmittage dienen dem Miteinander: Es wird gemeinsam gekocht, es werden die Räumlkichkeiten der STUDIERWERKSTATT in Schuss gehalten, es wird gemeinsam geplant und geträumt.In Zeiten von Vorbereitungen auf Prüfungen, Projekte oder Praktika im In- oder Ausland gestalten sich die Tagesabläufe für einzelne Jugendliche oder Gruppen mehrerer Jugendlicher davon stark abweichend.
Zu gewissen, regelmäßigen Zeiten sind die MentorInnen anwesend, um die Jugendlichen bei ihren Wünschen, Träumen, Projekten zu unterstützen. Darüber hinaus führen die MentorInnen regelmäßig Einzelgespräche mit jedem/r STUDIERWERKSTÄTTlerIn.
Sehr wichtig ist uns das Sammeln von Erfahrungen in der Berufswelt. Aus diesem Grund verbringen die Jugendlichen individuell gewisse Zeiten im In- und Ausland damit, Praktika, Sprachkurse und Ähnliches zu absolvieren.
Für jene Jugendlichen, die die Ablegung der Reifeprüfung (Matura) anstreben, besteht eine enge Kooperation mit dem Polycolleg der VHS Stöbergasse. Zulassungsprüfungen zur Matura und die Reifeprüfung selbst sind an öffentlichen Gymnasien der Stadt Wien abzulegen (Externistenprüfungen).
Das Angebot an Projekten von Seiten der STUDIERWERKSTATT hängt im Wesentlichen vom Engagement der Eltern ab. Sie sind es, die Projekte entweder selbst anbieten oder durch ihre Kontakte zu spannenden Personen möglich machen. Interessierte mögen sich im Projektebereich (LINK) umsehen.
Um für jede/n Einzelne/n zu dokumentieren, was in den in der STUDIERWERKSTATT verbrachten Jahren geleistet, erforscht, ausprobiert und absolviert wurde, wird am Ende eines jeden Schuljahres auf Basis eines von den Jugendlichen erstellten Jahresberichts ein individueller Jahresrückblick erstellt und im Rahmen einer Abschlussfeier überreicht.
Um die Entscheidung für den Weg, wie er in der STUDIERWERKSTATT möglich ist, immer wieder in Frage stellen zu können und damit letztlich auch wieder klar treffen zu können, ist es erforderlich, sich jedes Schuljahr neu anzumelden. Die Mitgleidschaft in der STUDIERWERKSTATT verlängert sich also nicht automatisch Jahr für Jahr, sie muss statt dessen jeweils bis spätestens Ende April erneuert werden.
Der monatlichen STUDIERWERKSTATT-Beitrag beträgt derzeit 80,- € (zwölf Mal im Jahr) für jede/n Jugendliche/n. Geschwister zahlen nur zwei Drittel (zwei Jugendliche einer Familie in der STUDIERWERKSTATT) bzw. die Hälfte (drei Jugendliche einer Familie in der STUDIERWERKSTATT) des Monatsbeitrags. Dieser Monatsbeitrag wird vom Vereinsvorstand zumindest ein Mal pro Schuljahr an die finanziellen Möglichkeiten (Förderungen und Spenden variieren stark) angepasst. In den letzten Jahren schwankte dieser Beitrag zwischen 150,- € und 45,- €. Wir verlangen den Abschluss eines Dauerauftrags zum 25. des Vormonats.
Darüber hinaus ist nach erfolgter Aufnahme (siehe auch Neuaufnahmen) einmalig eine Kaution in der Höhe von 360,- € zu hinterlegen, die nach Ausscheiden aus der STUDIERWERKSTATT zurückgezahlt wird. Sie dient der Sicherstellung der regelmäßigen und zeitgerechten Bezahlung des Monatsbeitrags.
Und schließlich ist nach Ablauf des Porbemonats (siehe auch Neuaufnahmen) einmalig ein Investbeitrag von 150,- € zu bezahlen. Dieser wird unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft nicht zurückerstattet.
Investbeitrag und Kaution sind für Geschwister ebenfalls nach den für den Monatsbeitrg beschriebenen Regeln gestaffelt.
Die anfallenden Kosten für Verpflegung (die Jugendlichen kochen im allgemeinen gemeinsam in der STUDIERWERKSTATT ihr Mittagessen) betragen derzeit ca. 6,- € pro Woche, der Betrag wird von den Jugendlichen selbst festgelegt und verwaltet.
Stand: 2006
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